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Brief aus Berlin Nr. 12

Heute endet die letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause. Ein bewegtes, dramatisches Halbjahr geht zu Ende.

Ein bisher ungekannter durch eine globale Pandemie erzwungener gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Stillstand liegt hinter uns.

Die Auswirkungen lassen sich noch nicht völlig überschauen. Viele Unternehmen und Beschäftigte haben massive wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssen. Trotzdem glaube ich, dass wir mit dem bisher einmaligen Konjunkturpaket Deutschland für die nächste Dekade fit machen können. Und stark aus dieser Krise hervorgehen werden. Der Blick ins Ausland zeigt, ein handlungsfähiger Staat hat uns vor Schlimmeren bewahrt. Daran hat auch die unionsgeführte Bundesregierung einen wichtigen Anteil.

Auch die Erinnerung an die Gründung der CDU vor nun 75 Jahren zeigt, die Partei und ihre Führungskräfte haben immer schon Verantwortung für Deutschland übernommen, auch und besonders in schweren Zeiten. Das erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit.

Wirtschaftswachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze, Digitalisierung und Energiewende, Migration und internationale Spannungen wir stehen gemeinsam mit unseren europäischen Freunden vor wichtigen Herausforderungen für das nächste Halbjahr, in dem die Bundesrepublik die Ratspräsidentschaft der EU wahrnehmen wird. Diese können wir nur gemeinsam lösen, dass wissen wir nicht erst seit der Corona-Pandemie. Das war immer auch Ziel und Vision der CDU: Ein starkes Europa des Friedens und der Freiheit.