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Ruhr-CDU konnte mehr als 16 Tonnen Kleiderspenden übergeben

Die CDU-Kreisgeschäftsstelle in Gelsenkirchen glich zeitweise einem großen Lager. Kisten und Säcke vollgepackt mit hochwertigen Kleiderspenden stapelten sich in den vergangenen Wochen in den Räumlichkeiten der Partei. Dem Spendenaufruf des Bezirksverbandes der CDU im Ruhrgebiet und Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten Oliver Wittke sind im Februar hunderte Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Anfang März konnten nun die Kleiderspenden an die Menschen, die vor dem Terror des Islamischen Staats (IS) aus ihren Dörfern in Syrien und im Irak Hals über Kopf geflohen sind, übergeben werden. „Christen und Jesiden mussten durch den schnellen Vorstoß des IS um ihr Leben rennen und Hals über Kopf ihre Häuser verlassen. Oftmals hatten sie nicht mehr als das, was sie am eigenen Leib trugen, dabei. Die Kleiderspenden aus dem Ruhrgebiet kamen daher genau richtig!“, erklärt Wittke. Die tiefe Dankbarkeit bekamen dann auch die beiden CDU-Abgeordneten Cemile Giousouf (Hagen) und Oliver Wittke (Gelsenkirchen) zu spüren, die stellvertretend für den Verband in die Flüchtlingscamps in Dohuk und Ankawa reisten, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen und mit Flüchtlingen, aber auch Vertretern des kurdischen Regionalparlaments und deutscher Hilfsorganisationen Gespräche zu führen. Tief bewegt erklärten sie nach ihrer Rückkehr ins Ruhrgebiet: „Mehr als 16 Tonnen Kleiderspenden konnten wir durch unsere Hilfsaktion schlussendlich an verfolgte Christen und Jesiden übergeben. Die Menschen mussten ihre Heimat verlassen und leben nun zu Hunderttausenden in Zelten, Containern und in Bauruinen im nördlichen Irak. Sie mussten in den letzten Monaten so viel Grausames erleben, so dass die Hilfe aus dem Ruhrgebiet richtig gewesen ist. Mit unserer Hilfsaktion konnten wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten, ihnen ein Stück Würde im Alltag zurück zu geben. Der Dank gilt daher allen Menschen, die sich an unserer Spendenaktion mit Kleider- oder Geldspenden beteiligt haben. Danke Ruhrgebiet!“