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Maßnahmenpaket für Realisierung des RRX auf gutem Weg

Aufnahme des Verkehrsprojekts in das Arbeitsprogramm der Europäischen Union
Der Sprecher der Ruhr-CDU, Oliver Wittke MdB, hat gute Nachrichten für den Ausbau des Rhein-Ruhr-Express (RRX): „Erstmals wird der sechsgleisige Ausbau der Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf in das Arbeitsprogramm zur Umsetzung des „Transeuropäischen Verkehrsnetzes“ (TEN) aufgenommen. Damit bestehen Zugänge zu Fördermitteln der Europäischen Union für das Herzstück des RRX.“

 

Ebenfalls steht die zweite Finanzierungsvereinbarung zwischen der Deutschen Bahn und dem Bund kurz vor der Unterzeichnung, was weitere 200 Millionen Euro für den Hauptbahnhof Dortmund sowie für das Teilstück Köln-Mülheim/Langenfeld-Berghausen bedeutet. „Jetzt muss auch noch der bereits mit Baurecht versehene Abschnitt zwischen Mülheim-Styrum und Mülheim-Hauptbahnhof in die Finanzierungsvereinbarung aufgenommen werden. Dann kommen wir mit diesem Maßnahmepaket der Realisierung des RRX einen riesengroßen Schritt näher“, so Wittke.

Die drei nordrhein-westfälischen Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) – der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) – sowie die ebenfalls betroffenen Aufgabenträger Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord und Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) haben sich unter der Moderation des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr auf einen sogenannten RRX-Grundsatzvertrag einigen können. Der Vertrag wurde am 18. Juli 2013 im Verkehrsministerium in Düsseldorf unterzeichnet. Damit sollen bereits ab dem Jahr 2018 einheitliche RRX-taugliche Fahrzeuge in einem Vorlaufbetrieb zum Einsatz kommen. Eine rasche Realisierung ist unerlässlich, damit der Nahverkehr in der Ballungsregion zuverlässiger und pünktlicher wird