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Lückenschluss der A52 ins Bewertungsverfahren aufgenommen

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Mit Genugtuung hat der Gelsenkirchener Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke auf die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums reagiert, den Abschnitt der A52 zwischen Gelsenkirchen-Buer und dem Autobahnkreuz Essen/Gladbeck in das Bewertungsverfahren für den Verkehrswegeplan aufzunehmen.

Die rot-grüne Landesregierung hatte es abgelehnt, das für die Region immens wichtige Projekt nach Berlin zu melden. „Es ist gut, dass die IHK Nordwestfalen um eine Aufnahme in die Überprüfung gebeten hat. Ich bin sicher, dass ein ausgezeichnetes Kosten-Nutzen-Verhältnis und eine große Netzwirkung dieses Lückenschlusses dazu führen werden, dass dieser Abschnitt auch gegen den erklärten Willen des Landes in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden wird“, gibt sich Wittke, der Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages  ist, auch für den nächsten Schritt optimistisch. Es gäbe kaum ein anderes Projekt in der Republik, bei dem die Entlastung der anliegenden Bevölkerung so hoch und das Kosten-Nutzen-Verhältnis so positiv sei, wie beim Lückenschluss der A52 zwischen Buer und der A2.

Wittke fordert erneut die Landesregierung auf, endlich den Planfeststellungsbeschluss für den weiteren Teilabschnitt zwischen A42 und A2 zu erlassen. „Hier könnte schon längst gebaut werden. Dann hätte NRW auch nicht im vergangenen Jahr 42 Millionen Euro an Bundesmitteln zugunsten Bayerns verfallen lassen müssen“, ärgert sich der CDU-Politiker.