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Brief aus Berlin Nr. 20

Der 1. Advent und damit die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Diese sonst so besinnliche Jahreszeit wird in diesem Jahr eine Herausforderung. Wir müssen als Gesellschaft die schwierige Balance zwischen nötiger Distanz und möglicher Nähe im engen Familien- und Freundeskreis gestalten. Daher haben sich am vergangenen Mittwoch die Länderchefinnen und Länderchefs mit der Kanzlerin zu einem virtuellen Corona-Treffen zusammengefunden, um neue Maßnahmen für den Dezember zu beschließen.
Die am 28. Oktober beschlossenen Maßnahmen werden bis 20. Dezember verlängert. Da der Bund und die Länder davon ausgehen, dass auch im Januar das Infektionsgeschehen noch hoch sein wird, gelten umfassende Beschränkungen, vor allem für Hotels und die Gastronomie, bis Anfang Januar. Doch auch für andere werden die Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsgeschehens ab dem 01. Dezember verschärft. So sind beispielsweise private Zusammenkünfte auf den eigenen und einen weiteren Haushalt sowie auf maximal 5 Personen beschränkt. Das gilt nicht für Kinder bis 14 Jahre. Für die Festtage selbst, vom 23.12. bis 01.01. gelten gesonderte Regeln. Es dürfen sich maximal 10 Personen haushaltsunabhängig treffen.
Wir alle wünschen uns ein Weihnachtsfest im Kreise unserer Lieben. Trotzdem müssen wir sehr achtsam mit den Möglichkeiten umgehen. In diesem Jahr muss gelten, im Zweifel aus Rücksicht lieber einen Besuch zu viel absagen, gerade bei Krankheitssymptomen.
Bleiben Sie gesund.