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Duin durch Entscheidung über Warenverteilzentrum erneut bloßgestellt

Oliver Wittke, CDU-Abgeordneter aus dem Ruhrgebiet, begrüßt die Entscheidung von Opel, dass das Warenverteilzentrum in Bochum nun doch bis zum Jahr 2016 bestehen bleibt. Zugleich äußert er massive Kritik an dem Verhalten der rot-grünen Landesregierung. „Der Wirtschaftsminister ist heute erneut bloßgestellt worden. Er belügt das Parlament ganz offensichtlich, wenn er den Eindruck vermittelt, er sei in guten Gesprächen mit allen Beteiligten. Die Wahrheit ist: Herr Duin hat überhaupt keine Ahnung, wovon er spricht. Diese Landesregierung hat in der Frage des Opel-Standortes Bochum schlicht versagt“, erklärt Wittke.

Duin habe sich in zahlreiche Widersprüche verstrickt. Wittke: „Erst sagt der Wirtschaftsminister in der Plenarsitzung des Landtags am 25. April: ‚Es gibt keine Klarheit über die Fragen des Logistikzentrums‘. Einen Tag später wird er dann in der ‚WAZ‘ mit den Worten zitiert: ‚Mir und allen anderen war nach der Ablehnung des Sanierungstarifvertrages klar und bewusst, dass der gesamte Standort geschlossen werden soll‘. Dass damit auch das Zentrallager betroffen sei, ‚war klar‘. Dann beschimpft er auch noch wenige Tage später den Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion dafür, dass dieser Nachfragen zu den Widersprüchen stellt. Der heutige Tag zeigt, wie berechtigt diese Fragen waren und sind.“

Wittke fordert die rot-grüne Landesregierung auf, endlich für Klarheit zu sorgen. „Jetzt müssen die Karten auf den Tisch, was Herr Duin denn nun wirklich weiß. Auch die Ministerpräsidentin darf sich nicht einfach weiter wegducken. Sie muss Opel zur Chefsache machen, denn ihr Wirtschaftsminister kann sich ganz offensichtlich nicht vernünftig dafür einsetzen, dass möglichst viel Opel möglichst lange in Bochum bleibt“, sagt Wittke.