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Eine Woche nach dem Orkan „Ela“ – CDU-Chef Wittke fordert Hilfe vom Land

Eine Woche nach dem verheerenden Orkan „Ela“ hat der Gelsenkirchener CDU-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke ein umfangreiches Hilfspaket für die betroffenen Städte und damit auch für Gelsenkirchen gefordert. „Schon heute ist absehbar, dass die öffentlichen Schäden bei Ela umfangreicher sind, als beim Jahrhundertsturm Kyrill. Damals hat die CDU-geführte Landesregierung ein Sofortprogramm im Umfang von 100 Millionen Euro für die betroffenen Regionen auf den Weg gebracht. Von der rot-grünen Landesregierung ist bis heute nichts zu hören“, kritisiert Wittke. Allein die Schäden an der Verkehrsinfrastruktur gingen in Gelsenkirchen in den mehrstelligen Millionenbereich. Hinzu kämen der Ersatz von Straßenbäumen und die Reparaturen an beschädigten Schulen und Kindergärten. Da in den wenigsten Fällen eine Versicherung greife, dürfe das Land die Stadt jetzt nicht allein lassen. „Wir setzten in dieser schwierigen Notlage auf die Solidarität der Landesregierung. Zumal bei uns die schwierige Haushaltslage zu der Naturkatastrophe hinzukommt“, erläutert der CDU-Politiker.

Von der Stadt erwartet Wittke, dass sie schnellstens eine erste Schätzung über den Schadenumfang erstellt. Besonderen Dank spricht der Abgeordnete allen Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei, den verschiedenen Hilfsorganisationen sowie tausenden freiwilligen Helferinnen und Helfern aus. Sie hätten in einer riesigen Kraftanstrengung dazu beigetragen, die Auswirkungen des Orkans zu minimieren und Schäden zu beseitigen. „Bei allen Schwierigkeiten und negativen Auswirkungen von Ela: der Umgang mit der Katastrophe hat gezeigt, dass das Gemeinwesen in Gelsenkirchen funktioniert“, so Wittke.