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Brief aus Berlin Nr. 21

Es gab Tiefpunkte und Höhepunkte: Schwierige Verhandlungen, einen neuen Koalitionsvertrag und eine neue Unions-geführte Bundesregierung; der Regierungsstreit um die Migrationspolitik und die Causa Maaßen; herbe Verluste bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen sowie der Verzicht Angela Merkels auf den CDU Vorsitz; und zuletzt ein beeindruckender parteiinterner Wettbewerb um das Partei Spitzenamt. Er hat der Partei neuen Schwung gegeben und bei Mitgliedern und Sympathisanten neue Lust auf Politik geweckt. Er war ein Musterbeispiel für innerparteiliche Demokratie. Die CDU hat dafür weit über die Parteigrenzen hinaus Respekt bekommen. Ein vergleichbar faires und sachlich ausgetragenes Rennen um eines der wichtigsten politischen Ämter in Deutschland hat es noch nicht gegeben. Und es ist eben nicht nur ein Floskel, dass die CDU mit allen drei Bewerbern eine sehr gute Wahl getroffen hätte.

Mit der letzten Sitzungswoche in Berlin, neigt sich das politische Jahr dem Ende entgegen. Der letzte offizielle Termin in diesem Jahr wird der Festakt zum Ende des Steinkohleabbaus sein. Ein Termin, der für mich Abschied und zugleich Aufbruch in eine neue Zeit symbolisiert. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass das Ruhrgebiet gestärkt aus diesem Abschied hervorgeht.

Ich freue mich jetzt auf erholsame Tage mit meiner Familie und wünsche Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2019.

Glück Auf, alles Gute und Gottes Segen.