Aktuelles

Das neue Jahr hat für die Union gut angefangen. In Klausuren des CDU-Bundesvorstandes und der CSU-Landesgruppe haben wir Geschlossenheit demonstriert und wollen diese auch tatsächlich mit Leben füllen. Die CDU hat nach einem fairen Wettbewerb im Dezember eine neue Parteivorsitzende gewählt, am Samstag wird die CSU einen neuen Parteivorsitzenden wählen. Nun gilt es, dass wir intensiv für die berechtigten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und das Wohl unseres Landes arbeiten. Wir wollen vor allem die Mitte der Gesellschaft und die Familien mit unserer Politik erreichen – das ist die beste Gewähr für einen guten Zusammenhalt in unserem Land. Gleichzeitig wollen wir bei den nicht wenigen Problemen in der Europa- und Außenpolitik Gutes bewirken, für Deutschland und Europa. Dabei erwarten uns große Herausforderungen: Der drohende chaotische Austritt Großbritanniens aus der EU, die schwierige Lage im Nahen und Mittleren Osten sowie der wachsende Protektionismus im Welthandel zeigen: die Europäische Union muss eng zusammenarbeiten. Deutschland ist im neuen Jahr zudem als Mitglied im Weltsicherheitsrat gefordert. [wpdm_package id='5087']
Es gab Tiefpunkte und Höhepunkte: Schwierige Verhandlungen, einen neuen Koalitionsvertrag und eine neue Unions-geführte Bundesregierung; der Regierungsstreit um die Migrationspolitik und die Causa Maaßen; herbe Verluste bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen sowie der Verzicht Angela Merkels auf den CDU Vorsitz; und zuletzt ein beeindruckender parteiinterner Wettbewerb um das Partei Spitzenamt. Er hat der Partei neuen Schwung gegeben und bei Mitgliedern und Sympathisanten neue Lust auf Politik geweckt. Er war ein Musterbeispiel für innerparteiliche Demokratie. Die CDU hat dafür weit über die Parteigrenzen hinaus Respekt bekommen. Ein vergleichbar faires und sachlich ausgetragenes Rennen um eines der wichtigsten politischen Ämter in Deutschland hat es noch nicht gegeben. Und es ist eben nicht nur ein Floskel, dass die CDU mit allen drei Bewerbern eine sehr gute Wahl getroffen hätte. Mit der letzten Sitzungswoche in Berlin, neigt sich das politische Jahr dem Ende entgegen. Der letzte offizielle Termin in diesem Jahr wird der Festakt zum Ende des Steinkohleabbaus sein. Ein Termin, der für mich Abschied und zugleich Aufbruch in eine neue Zeit symbolisiert. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass das Ruhrgebiet gestärkt aus diesem Abschied hervorgeht. Ich freue mich jetzt auf erholsame Tage mit meiner Familie und wünsche Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2019. Glück Auf, alles Gute und Gottes Segen.   [wpdm_package id='5047']
Das China-Projekt der Initiative Lernen, Orientierung und Struktur in der Berufsausbildung (LOS!) von Jörg Wemhöner aus Gelsenkirchen wurde heute im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin bei der Preisverleihung "Ausbildungs-Ass" der Wirtschaftsjunioren gewürdigt. In der Kategorie Ausbildungsinitiative belegte LOS! den dritten Platz. Der Gelsenkirchener Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister Oliver Wittke gratulierte persönlich. Die Initiative LOS! führt in der Provinz Jiangsu ein Pilotprojekt mit dem Medienkonzern Phoenix durch. Ziel der Kooperationspartner ist es, die praktische Durchführung der dualen Ausbildung in den Betrieben zu unterstützen. Da gerade beim Aufbau eines Ausbildungsprozesses Erfahrungen bei den Ausbildern fehlen, sollen die Berufsschüler durch Hilfestellungen selbst in die Lage versetzt werden, sich strukturiert Ausbildungsinhalte anzueignen. "Die geringe Jungendarbeitslosigkeit und die hohe Übernahmequoten zeigen: die duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell. Sie ist auch die erfolgreiche Basis für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs gerade im Mittelstand. Ich freue mich, dass auch China dieses Erfolgsmodell kopieren möchte und ein Gelsenkirchener Unternehmer Teil dieser Entwicklung ist", betont Oliver Wittke MdB. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vergeben die Wirtschaftsjunioren gemeinsam mit den Handwerksjunioren jährlich das "Ausbildungs-Ass". Der mit 15.000 Euro dotierte Preis würdigt ein besonders kreatives und nachhaltiges Engagement von Unternehmen und Initiativen in der Berufsausbildung.