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Prominenten Besuch erhielt die KiTa Herz Jesu in Gelsenkirchen-Resse. Anlässlich des 14. Bundesvorlesetages kam der Gelsenkirchener CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke mit frischem Lesefutter in die KiTa. Eine Stunde nahm sich der CDU-Politiker Zeit für die KiTa-Kinder, die ihn in der Gemeinde-Bücherei schnell umringten und gespannt zuhörten. Bereits seit einigen Jahren beteiligt sich Wittke an dem von der Stiftung Lesen ins Leben gerufenen bundesweiten Vorlesetag. Warum er das macht, erklärte Wittke gleich zu Beginn seines Besuchs: „Ich hab früher meinen eigenen Kindern immer gern vorgelesen und war ganz traurig, als diese Zeit vorbei war. Umso mehr freue ich mich, heute hier endlich mal wieder ein spannendes Buch vorlesen zu dürfen.“ Im Anschluss an die Vorleserunde nahm sich der Politiker noch Zeit für eine Führung mit Leiterin Beate Delseith durch die Einrichtung.

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Oliver Wittke ist am vergangenen Samstag in Gemünden in der Eifel in den Landesvorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) gewählt worden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete gehört damit erstmalig dem Leitungsgremium dieses anerkannten Naturschutzverbands in NRW an. Die 70 Jahre alte und von Konrad Adenauer mitbegründete SDW setzt sich für naturnah bewirtschaftete, artenreiche und klimastabile Mischwälder ein und ist bei Gesetzgebungs- und Planverfahren sowie in den Landschaftsbeiräten als „Anwalt des Waldes“ tätig. „Mir ist wichtig, dass auch Vertreter aus Großstädten und des Ballungsraums deutlich machen, wie wichtig intakte Wälder für unsere Umwelt sind. Waldpädagogische Aktivitäten und Waldjugendgruppen sowie Jugendwaldheime leisten insbesondere in der jungen Generation eine Bewusstseinsbildung für diese wichtigen Fragen“, beschreibt Wittke seine Motivation für das neue Ehrenamt. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald unterhält in Nordrhein-Westfalen 40 Kreisgruppen und 33 Waldjugendgruppen. In Bottrop unterhält sie ein waldpädagogisches Zentrum und einen Generationenwald, in dem jedes Bottroper Kind im Laufe seiner Schulzeit einen Baum pflanzt.

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Das Fahren mit Automobilen wird in der Zukunft mehr elektrisch und autonom sein. Darin waren sich die beiden Gesprächspartner, Hendrik Wüst MdL, Landesverkehrsminister, und Dr. Christoph Pieper, Geschäftsführer der AHAG GmbH &Co KG, mit den 150 Gästen  bei dem 2. StadtGEspräch von Oliver Wittke einig. Doch neben dem Blick in die Zukunft beschäftigte sich dieses StadtGEspräch mit der Gegenwart und dem Dieselskandal. Für den Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten Oliver Wittke MdB sind zwei Dinge klar: die Verantwortung für diesen Skandal tragen die Autokonzerne. Und die Verbraucher dürfen dafür ebenso wenig wie die Politik aufkommen. Einigkeit bestand auch in der Feststellung, dass Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge in den Innenstädten verhindert werden müssen. Für den Landesverkehrsminister Hendrik Wüst ist die Nachrüstung der Busse im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) ein erster wichtiger Schritt, die Abgase der zum großen Teil noch mit Euro 2 und 3 betriebenen Dieselfahrzeuge zu senken. Öffentliche Gelder für die Umrüstung stünden bereit, so dass nach und nach die Busflotte bei den ÖPNV-Anbietern vorgenommen werden kann. Zudem sorgten Ampelschaltungen und die Vorfahrtsregelungen für Busse und Straßenbahnen für zusätzliche Umweltbelastungen. Um die Klimaziele zu erreichen, bedürfte es eines Mix unterschiedlicher Antriebsarten, so Christoph Pieper. Für Vielfahrer sei auch weiterhin  der Diesel richtig. Demgegenüber sei für die Stadt das E-Auto und ein Hybrid das Richtige. „Es gibt im Moment keine Patentlösung für jeden Kunden.“  Dass elektrisch betriebenen Fahrzeugen die Zukunft gehört, ist unstreitig. Aber auch hier stehen die Automobilkonzerne und die Energieunternehmen in der Verantwortung. „Als Kunden warten wir auf für jedermann erschwingliche Modelle mit entsprechenden Reichweiten der Batterien“, forderte Wittke. „Wir brauchen schnell viel mehr Ladestationen. Auf den Raststätten der NRW-Autobahnen wird das Netz ausgebaut. In den Städten und Gemeinden sieht es dagegen noch nicht gut aus“, ergänzt Hendrik Wüst. In Gelsenkirchen, so Wittke, „gibt es nicht einmal 20 Ladestationen. In Dortmund schon über 100.“ Für das autonome Fahren kündigte Dr. Christoph Pieper für das Jahr 2021 BMW-Modelle an, bei denen sich das Lenkrad während der Fahrt versenkt und bei Bedarf automatisch wieder nutzbar sei. Indes räumte er ein, dass autonomes Fahren in der Stadt schwierig sei. Denn hier gebe es mehr Gefahrenquellen durch andere Verkehrsteilnehmer als auf der Landstraße oder Autobahn. Sorgen bereitet dem Landesverkehrsminister der Schutz der beim autonomen Fahren gesammelten Daten im Bordcomputer. „Wer kennt die Daten und mein Bewegungsprofil“, fragte er.