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Brief aus Berlin 5/ 2017

Der Ausgang der Wahlen in den Niederlanden hat es gezeigt: Unser Europa wird von einer breiten Mehrheit getragen und der Populismus ist kein SelbstlĂ€ufer. Vor 60 Jahren unterschrieben mutige StaatsmĂ€nner aus den sechs GrĂŒndungsstaaten der EWG wie Konrad Adenauer die Römischen VertrĂ€ge, die die Grundlagen fĂŒr unserer Zusammenleben in Europa bis heute bestimmen.

Auf diesen Jahrestag können wir als EuropĂ€er und Deutsche mit Stolz zurĂŒckblicken. Europa hat Frieden und Wohlstand gebracht, diese wohl grĂ¶ĂŸten Geschenke der GrĂŒndungsvĂ€ter Europas gilt es zu bewahren. Nicht nur die politischen VermĂ€chtnisse von Konrad Adenauer und Helmut Kohl fordern uns dazu auf. Gerade in einer Zeit, in der Gegner Europas versuchen, die EuropĂ€ische Union zu zerstören oder wie Großbritannien sich von Europa zu isolieren, ist es Aufgabe von CDU und CSU fĂŒr Europa einzutreten und zu kĂ€mpfen.

Immer, wenn Europa vor großen Aufgaben stand, waren Christdemokraten Bundeskanzler. So ist es auch heute. Mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel werden wir die EU trotz des gegenwĂ€rtig schwierigen Fahrwassers voranbringen. Wir wollen nicht mehr, sondern in den entscheidenden Dingen ein besseres Europa: bei der inneren und Ă€ußeren Sicherheit, bei der WettbewerbsfĂ€higkeit, bei der Digitalisierung, beim weltweiten Werben fĂŒr Freihandel. Deutschland bleibt unsere Heimat, Europa unsere Zukunft.