Aktuelles

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Gesundheitsforschung und startet zwei neue Innovationscluster, in denen intelligente Prothesen und Orthesen (äußeres Hilfsmittel zur Unterstützung des Körpers) sowie neue interaktive Mikroimplantate erforscht werden.

Auch die Gelsenkirchener Niederlassung der Wilddesign GmbH & Co. KG profitiert von dieser Förderung. Mit dem Bundesprogramm „Technik zum Menschen bringen“, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung von November 2016 bis Oktober 2021 zwei Innovationscluster bundesweit. Rund 340.000 Euro Fördermittel entfallen davon auf die Gelsenkirchener Filiale der Wilddesign GmbH & Co. KG, die Teil des Innovationsclusters INTAKT ist. Die Forscherteams des Innovationsclusters INTAKT arbeiten an neuen interaktiven Mikroimplantaten. Sie sollen etwa einen Tinnitus durch eine gezielte neuromuskuläre Stimulation unterdrücken, die Therapie von Funktionsstörungen des Verdauungstraktes unterstützen oder die Greiffunktion einer Hand wieder herstellen. Zentrale Herausforderung an die neuen Produkte ist ein lebenslanger Verbleib im Körper. Oliver Wittke: „Interaktive Medizintechnologien helfen Menschen nach einer Krankheit, einem Unfall oder im hohen Alter dabei, wieder ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen. Es freut mich besonders, dass am Standort Gelsenkirchen die Wilddesign GmbH & Co. KG Teil dieses Innovationsclusters ist. Es bewegt sich etwas in Gelsenkirchen! Unsere Stadt darf sich aber nicht nur auf Fördergelder verlassen. Das wird auf Dauer nicht ausreichen, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Sie ist auch selbst gefordert, das Investitionsklima zu verbessern.“
Mit rund 1.350 einzelnen Straßenvorhaben und einem noch einmal auf rund 270 Milliarden Euro erhöhtem Gesamtvolumen bis 2030 beschließen wir einen Bundesverkehrswegeplan, der sich sehen lassen kann. Er berücksichtigt Straße (rund 49 Prozent der Mittel), Schiene (rund 41 Prozent) und Wasserstraßen (etwa 10 Prozent) und legt einen Schwerpunkt auf die Modernisierung und den Erhalt der bestehenden Verkehrsinfrastruktur. Mit der Rekordsumme für die Infrastruktur unterstreichen wir unser klares Bekenntnis zur Stärkung des Standortes Deutschland und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft. Besser noch, alle Verkehrsteilnehmer in Deutschland ziehen ihren Vorteil aus der Erneuerung und dem Ausbau unserer Verkehrsnetze. Wir müssen uns gerade in den nächsten Monaten nun verstärkt darum kümmern, die Weichen für eine schnellere Realisierung der beschlossenen und finanzierten Projekte zu stellen. Das Geld muss auf die Straße, in die Schiene und in die Wasserwege – es darf nicht in der Verwaltung oder aufwendigen Gerichtsverfahren hängenbleiben. Weiter Informationen erhalten Sie im aktuellen Brief aus Berlin.   [wpdm_package id='3847']
Für private Anbieter müssen gleiche Standards gelten wie für öffentliche Verkehrsunternehmen

Anlässlich einer außerordentlichen Betriebsversammlung der Vestischen Straßenbahnen GmbH am kommenden Sonntag zur bevorstehenden Direktvergabe von Verkehrsleistungen im Kreis Recklinghausen, den Städten Bottrop und Gelsenkirchen sowie Essen, Oberhausen, Herne und Dortmund stellt der Gelsenkirchener Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages eine Änderung des Personenbeförderungsgesetzes in Aussicht, um den fairen Wettbewerb zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen herzustellen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle in denen private Unternehmen, aber auch die Deutsche Bahn und ausländische Staatsbahnunternehmen, im Verfahren eigenwirtschaftliche Anträge gestellt haben, um die Verkehrsleistung in eigener Regie zu übernehmen. Dabei unterboten sie das örtliche Nahverkehrsunternehmen durch niedrigere Standards bei der Leistung und ungünstigere Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals. „Genau das ist unfairer Wettbewerb. Die Aufgabenträger müssen daher bestimmen können, welche Standards private Wettbewerber erfüllen müssen. Das beinhaltet auch und vor allem die Einhaltung repräsentativer Tarifverträte,“ fordert Wittke. Den Beschäftigten der Vestischen sicherte er in einem Grußwort zur außerordentlichen Betriebsversammlung zu, mit ihm einen Verbündeten im Kampf um faire Wettbewerbsbedingungen zu haben. Wittke abschließend: „Ich bin zuversichtlich, dass wir noch in dieser Legislaturperiode eine Veränderung des Personenbeförderungsgesetzes hinbekommen. Dafür setze ich mich in Berlin mit voller Kraft ein.“