Aktuelles

Am 22. Mai 2017 findet zum elften Mal der EU-Projekttag statt. Schüler in ganz Deutschland werden an diesem Tag mit Politikern über Europa diskutieren. Auch der Gelsenkirchener CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke wird wie in den vergangenen Jahren daran teilnehmen und verschiedene Schulen in Gelsenkirchen besuchen. Der EU-Projekttag soll dazu beitragen, Europa zu entdecken und mitzugestalten. Ziel des Projekttages ist es, durch Gespräche mit Politikern und Vertretern europäischer Institutionen das Interesse der Schülerinnen und Schüler am europäischen Projekt zu wecken und ihr Verständnis für das Funktionieren der Europäischen Union zu vertiefen. „Es ist wichtig, mit den Schülern über die Bedeutung und die Errungenschaften der Europäischen Union zu sprechen und zu diskutieren. Am 23. März vor 60 Jahren unterzeichneten die Vertreter Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs die Römischen Verträge. Seither hat die EU immer wieder vor großen Herausforderungen gestanden: die Aufnahme und Integration von Geflüchteten, der Brexit, Finanzkrisen, der digitale Wandel, soziale Ungleichheit und wachsende nationalistische und populistische Tendenzen. Wie geht es weiter mit Europa und der europäischen Integration? Das ist die wohl dringendste Frage“, so Wittke. Der EU-Projekttag ist Teil der Europawoche, die vom 5. bis 15. Mai 2017 stattfindet. Er wird gemeinsam von Bundesregierung und Bundesländern veranstaltet. Schulleiter und Lehrer von weiterführenden Schulen in Gelsenkirchen, die am Europatag teilnehmen möchten, können sich unter der Telefonnummer 030 - 227 77087 an das Bundestagsbüro von Oliver Wittke wenden.
Seit 2016 läuft  das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Anfang 2017 startete jetzt die zweite Förderwelle des Programms, von der auch Einrichtungen in Gelsenkirchen profitieren. Der Gelsenkirchener Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke zeigt sich begeistert: „Sprache ist und bleibt der Schlüssel zu erfolgreicher Integration und Teilhabe. Hier leisten unsere Kitas in Gelsenkirchen schon heute Großartiges! Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem Programm „Sprach-Kitas“ nun 21 Kitas in Gelsenkirchen bei der sprachlichen Bildung auch finanziell unterstützen. So fließen über 2 Millionen Euro an Bundesmitteln in Gelsenkirchener Einrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf.“ Schwerpunkte des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sind neben der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung die Förderung einer inklusiven Pädagogik und der Zusammenarbeit mit Familien. Das Programm läuft noch bis zum 31. Dezember 2020. Bundesweit werden 3.500 Kitas gefördert.
Um es klipp und klar zu sagen: Die Nazi-Vergleiche des türkischen Präsidenten Erdogan sind inakzeptabel und klar zurückzuweisen. Wer das demokratische Deutschland mit dem des Nationalsozialismus gleichsetzt, überschreitet nicht nur jedes Maß, sondern disqualifiziert sich selbst. Er relativiert damit auch in unerträglicher Weise die furchtbaren Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus. Der Umgang mit der Türkei ist ein emotionales Thema, das die Menschen in Deutschland sehr bewegt. Wir wollen nicht, dass innertürkische Konflikte in unserem Land ausgetragen werden. Wir müssen jedoch einen kühlen Kopf bewahren, um eine Spirale der Eskalation zu vermeiden. Die oberste politische Tugend ist die Klugheit. Und politisch klug ist es, zu unseren Werten wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die uns in Deutschland stark machen, zu stehen. Deshalb macht es keinen Sinn, ein generelles Versammlungsverbot mit Auftritten türkischer Regierungsmitglieder in Deutschland zu verhängen, solange Recht und Gesetz eingehalten werden und solange im Voraus klar ist, wer zu einer Veranstaltung als Redner kommt. Wer aber in unserem Land bei Veranstaltungen uns als faschistisch beschimpft, der ist hier unerwünscht. Das hat nichts mit Duckmäusertum oder Erpressbarkeit zu tun, wie allenthalben zu lesen ist. Deutschland ist von der Türkei nicht erpressbar. Das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei ist auch in türkischem Interesse, weil mehrere Milliarden Euro für die Versorgung der in der Türkei lebenden Flüchtlinge fließen und dem menschenunwürdigen Schlepperunwesen in der Ägäis ein Ende bereitet wurde. Die Türkei hat erhebliche wirtschaftliche Probleme, weshalb sie auf die Zusammenarbeit mit der EU angewiesen ist. Daher sollten wir dieses Gerede von der angeblichen Erpressbarkeit der Bundesregierung bleiben lassen. Es wird vom Wiederholen nicht richtiger. Wir sollten bei all dem nicht vergessen: Es gibt viele menschliche Bindungen und Freundschaften zwischen Deutschen und Türken, es gibt viele Bürger mit türkischen Wurzeln in Deutschland. Uns ist an einem guten Verhältnis mit ihnen und an einem inneren Frieden in unserem Land gelegen. [wpdm_package id='4033']